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24.06.16

trompetentechno




"trompetentechno. ihr wisst nicht was das ist? naja... dann kann ich euch das auch nicht erklären."
radiomoderator, bytefm

02.01.15

hand werk kunst

der lichtmensch*

den lichtmschen gibt es nicht in jedem club, aber in fast jedem guten. meist über den dingen trohnend, oftmals versteckt und eher subtil am rande des clubgeschehens integriert. lange zeit war mir deren existenz gar nicht bewußt. die bedeutung und das zusammenspiel von musik, lokation, publikum und licht mit dem resultat d e s perfekten moments auf der tanzfläche war ein schlüsselmoment. viele. nicht immer, nicht oft, aber wenn um so toller. das auge isst mit. es hat schon seinen grund, warum ein ganz bestimmter club zu bestimmten ereignissen ein bestimmtes licht und effekte hat. das zahlt sich aus. vielen wird es gar nicht auffallen, aber wahrscheinlich ist das auch ein indiz für einen guten job. nicht aufdringlich, sondern wie nebenbei und nahezu zufällig agierend. der lichtmensch hat ein schattendasein im club, kaum wahrgenommen, gewertschätzt. wenn der barmensch, dj, garderobenmensch einen guten job macht, applaudiert man, gibt trinkgeld, sagt danke etc.. den lichtmensch nimmt man gar nicht erst wahr. und selbst wenn, zu weit weg vom geschehen, so dass ein feedback immer zeitversetzt käme.
soweit ich das beurteilen kann, hat jeder club meist seinen stamm-lichtmensch. von daher kann ich die handwerkskunst eher nach club unterscheiden und nicht wie man es eigentlich sollte. im dem club, in dem ich die tollsten lichtmomente hatte, ist der lichtmensch am weitesten entfernt. nicht im sichtfeld, nicht einsehbar, nicht auf der selben ebene, unnahbar. es sind jahre vergangen, bis ich das geschnallt habe. dass da einer ist, eine handwerkskunst über die hinterher kaum gesprochen wird. „das war aber mal wieder tolles licht“.  ich würde so gerne mal danke sagen, danke für die lichtige unterstreichung eines tollen tracks, moments, stimmung. habe ich aber nie. fast nie. vielleicht sind sie deswegen am meisten abgeschirmt, weil sie mitunter hochkonzentriert sein müssen. ich hasse es, menschen in ihrer konzentration zu stören. schon immer, überall. von daher ist es vielleicht ganz gut so. auf einer party ist auch nicht jeder einfach zu handeln. als lichtmensch kann man sich auf einer art logenplatz nahezu ungestört ganz der musik hingebeben. und ja, eine liebe zur musik ist voraussetzung. ohne die kein gutes licht! definitiv. das merkt man. licht ist nicht gleich licht. es gibt auch automatisiertes licht. auch gut, aber anders.



* stets männlich! warum eigentlich?!?



weitere hand-werk-kunst

12.10.14

bargespräche

"kennst du pastis?"

"ah ja der mit dem cowboyhut!"

16.09.14

spiegelspiegelanderwand

es ist in den berliner clubs inzswischen fast gang und gäbe, dass es auf den toiletten keine spiegel gibt. der große hat es vorgemacht, die anderen ziehen nach. freiwillig oder unfreiwillig (weil was nicht da ist kann auch nicht wieder kaputt gehen...). was beim großen vorzüglich funktioniert und einfach passt, nervt mich hin und wieder bei den anderen. naja, ganz manchmal auch bei ersterem...
es ist ja nicht so, dass ich unentwegt an spiegel denke. aber hin und wieder und gerade in klimatisch unbeständiger umgebung würde ich doch gerne mal einen kurzen check machen. check check. ich erwarte auch gar nicht viel, ein simpler kleiner spiegel reicht da völlig. ort muss auch nicht zwangsläufig auf der toilette sein, da bin ich sehr flexibel und unbefangen.
am wochenende war ich seit langem in einem von mir weniger stark frequentierten club. die toiletten, ein traum. klo, seife, waschbecken(!) und ja, ein spiegel (alles innerhalb der klokabine!). die ersten male bin ich noch durchgehuscht, dann gegen später habe ich es genossen. ich kam mir vor wie daheim. haare, augen, alles... lippenstift habe ich auch gleich mal nachgezogen. mir ist dann aber auch wieder eingefallen, warum vielleicht doch alles ganz gut ist wie es ist.





27.07.14

today i had a music orgasm.

14.04.14

dust



no pictures allowed but i couldn't resist.
anyway. magic moments with magic people.
all everything better somehow somenow.

12.02.14

die gästeliste (once again)


ich könnte jetzt viel schreiben, halte mich aber kurz:
die GÄSTEliste! nicht die selbstverständlichliste, die keingeldhabliste, die schonimmerdraufstehliste. nicht die ich-mach-soviel-für-dich-liste. die revanchierliste. die zurückzahlliste... 

liebe berliner feierleute, was ist eigentlich los mit euch? kommt ihr nur noch auf eine party, wenn auf der liste stehend? sind nun alle schon so verwöhnt? ist es uncool, eintritt zu zahlen, weil man nicht "in" ist, keine kontakte hat!? gar ein tourist zu sein scheint? ist es die party sonst nicht wert, eintritt zu zahlen? gerade die "freunde", bei denen man "gast" ist, sind doch die, die man am ehesten unterstützen sollte - gerade oder eben genau weil man freund ist! zu einer einladung daheim bringt man doch auch eine flasche wein etc. mit... 
wer wirklich auf eine party will, zahlt auch eintritt. soweit mein standpunkt. da trennt sich wohl auch die spreu vom weizen. die wahren liebhaber, genießer, wertschätzer leben, was ein gästelistengeisel wohl nie begreifen wird. 


(die gästeliste teil 1 siehe auch hier)

source



12.01.14

(...)
s: wie auf einer underground party...
k: DAS ist eine underground party!

Thanks to all 

09.11.13

die gästeliste


die liste für die gäste. die gäste des veranstalters, künstlers oder sonstwie bei der veranstaltung mitwirkende. also bekannte jeglicher art, die man gezielt dazu einläd -– zum gemeinsam auf der party sein. 

die gästeliste ist keine selbstverständlichkeit, sondern eine liebe geste des einladers. "ich mag dich gerne dabei haben, sei mein gast". eine aufmerksamkeit. ein danke. egal inwieweit befreundet, bekannt, schon-immer-auf-der-liste-stehend, gewohnheit... und da liegt auch der zwiespalt. wer kommt auf die liste, wer nicht. allen gerecht werden, niemanden vorm kopf stoßen. bei wem steht man selbst auf der liste... doch gerade bei kleinen veranstaltungen wird das zunehmend schwierig. der veranstalter, künstler, mitwirkende etc. ermöglicht erst das stattfinden der party, der gast ebenso. geben und nehmen. sollte doch gerade der (nahe) gast dies mehr unterstützen; im zweifelsfall eben auch finanziell. ein schwieriges thema, bei dem es viele sichtweisen, fälle, unterscheidungen gibt. doch eigentlich verbindet alle doch die eine sache: eine schöne party. das schaffen eines raums, in welchem alle gemeinsam sein können. dabei spielt es keine rolle, wer wer ist -– vielmehr die freude, die leidenschaft, das miteinander. eine schöne zeit, ein austausch. dies kann nicht mit geld 1:1 gegengewichtet werden, ist aber eine geste, genauso wie die liste.


source

15.09.13

blickwinkel

" (...) Dort habe er der Berliner Partygemeinde voll Faszination dabei zugesehen, wie sie im Delirium der eitelkeitsfreien Ekstase mit sich selbst zu tanzen schien, allein, ohne attraktives Gegenüber."

11.09.13

hand werk kunst

der die das djAne (however******) der dj!

geschmäcker sind verschieden, genau wie der dj bzw die musik die er spielt. vinyl, laptop, live... seit neuestem sogar wieder mit tapes. mir egal, das was rauskommt zählt. aber nicht nur das. es ist soviel mehr. es ist schön, die freude zu sehen. das miteinander, der kontakt mit dem publikum, die verbindung. der dj und ich und alle anderen. wir. 

(...) das thema ist etwas mühsam, da so breitfächig, so subjektiv. schwer zu fassen und die geschmäcker so verschieden. deshalb hier jetzt meine ganz individuelle lobeshymne:
ich gehe nicht nur und ausschließlich nach lineup in den club, aber inzwischen wird es immer wichtiger und wertiger. ich weiß, was mir gefällt. das schöne in berlin, ich bekomme es auch. dafür zahle ich. ich mag den dj anzusehen, sein ding machen. jeder auf seine art, so vielfältig, so wundervoll. djing ist eine dienstleistung, im sogenannten freizeitsektor. nichtsdestotrotz mag ich durchaus ernsthaftigkeit. konzentrierte djs. unabgelenkt. ich mag überrascht zu werden und gleichzeitig das gefühl, zum genau richtigen zeitpunkt das zu bekommen was ich will. laut. unbeschreibliches glücksgefühl. und ja, es gibt gute djs und schlechte djs. es kann auch einer gut sein wenn es nicht genau meine musik ist. es kann einer mutig sein. manchmal ist einer einfach müde, manchmal kann er es einfach nicht. manchmal ignorant, manchmal rebellisch. manchmal zum davon laufen. manchmal dann doch wieder gut. manchmal sehe ich auch entsetzt von der musik in die beseelten gesichter der anderen –– und freue mich einfach mal mit für sie. und ja, zum feiern gehört natürlich viel mehr als die reine musik. lokation, leute, stimmung... aber ohne musik fängt die party erst gar nicht an.

in diesem zusammenhang weitere "verwandte" handwerkskünstler: der lichtmensch, der türsteher, der barmann...
will be continued.


***** auf geschlechtskorrektheit wird hier verzichtet!

04.08.13

immer wieder sonntags

via
wenn ich mir sonntags den wecker stelle, das hat was zu bedeuten... duschen, kaffee, los! musik hören, musik spüren, tanzen. im hochsommer. das schöne, jeder kann so wie er mag. gleichgesinnte. danke berlin, danke v. ♥ ♥ 

30.06.13

immer wieder sonntags

getreu dem motto 
arm aber sexy und neumobil
sonntagstraditionelles uzzuzzz

06.05.13

Party, Feier und Rave

"Clubs sind ja eigentlich Orte, die bestimmte Gemeinschaften bilden, die einen bestimmten Sound hören. "

Aspekte über Clubszene, Politik, Berlin und den Wandel.


read it!

08.04.13

katerlummerwonderland.
thanks for be with me.

07.04.13

staub zu staub.
via somewhere in the internet.