28.02.15

"Jeder Mensch hat doch diese Leere in sich. Sie gehört nun mal zum Leben dazu. Vielleicht ist es manchmal nur laut genug, dass man sie vergisst, man ist verliebt oder im Stress, aber wenn es ruhig um einen wird, dann spürt man sie wieder. Und was die anderen Menschen angeht: Die sehen wahrscheinlich immer glücklicher aus, aber Sie sind ja auch nie dabei, wenn die Ihre Wohnung aufschließen und sich mit einem Seufzer allein aufs Sofa fallen lassen. Man kann dieses Loch in sich nun mal nicht auffüllen. Man muss einfach lernen, damit zu leben."
Wells, B. (2008): Becks letzter Sommer

24.02.15

urban ruins


i'm very facinated of that picturefurther, it could be a possible answer to the question of what could be done with the flood of shooping malls in cities.

18.02.15

Sie sind hier, weil Sie keine Entscheidungen treffen. Und das ist schlecht. Denn wenn Sie es nicht tun, dann tut's das Leben für Sie. Und das Leben trifft oft die schlechteren Entscheidungen, weil es Schwäche und Zögern bestraft. Die Welt ist für die Mutigen gemacht, der Rest schwimmt nur mit, die meisten gehen dabei unter. Die Frage ist also: Sind Sie wenigstens ein guter Schwimmer? Denn das müssen Sie sein, wenn Sie keine Entscheidungen treffen wollen."
Wells, B. (2008): Becks letzter Sommer

15.02.15

neue alte leseliebe

nach viel seriengegucke und internetrumgehänge kam eine neue, fast vergessene buchlesesehnsucht auf. besinnung auf das wesentliche. bei kaum einer anderen sache ist man heutzutage noch über einen längeren zeitraum so sehr fokusiert und mit sich selbst. ich finde es fast schon in einer art faszinierend, was mit simplen buchstaben auf seiten alles möglich ist. in diesem zusammenhang kommt mir auch dieses zitat in den sinn "Wir sind kaum noch in der Lage, uns auf nur eine Sache zu konzentrieren". wohl wahr.


mein neustes buch sollte folgende kriterien erfüllen: relativ seicht, mehr als 200 seiten und aus dem diogenes buchverlag (ich weiß auch nicht, warum ich davon so besessen bin).
meine wahl fiel jedenfalls auf dieses hier -------------->

anfangs fand ich die schreibweise etwas angestrengt und zäh, dann nahm es fahrt auf, dann kam inhaltlich auch noch ein road trip vor ( ) und auf einmal wurde es fast poetisch. ich liebe es, überrascht zu werden -- auch von büchern. 

naja jedenfalls wurde ich schon lange nicht mehr von einem medium so sehr gefesselt. ich bin ja diese tage eh auch mit sehr wenig zufrieden. manche gedanken und passagen sind so toll, dass ich diese hier in den nächsten tagen posten werde.


"Es geht um die Liebe oder das, was man tun möchte. Dumme Menschen verkomplizieren alles. Kluge Menschen vereinfachen. Denn wenn Sie einmal alt sind, dann werden Sie sich sicher nicht vorwerfen, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben. Aber Sie werden sich ewig vorwerfen, nicht genug geliebt zu haben oder nicht das gemacht zu haben, was Sie eigentlich wollten. (...)
Es gibt keine Grenzen. Nicht, wenn Sie sich selbst welche setzen."
Wells, B. (2008): Becks letzter Sommer

10.02.15

5 reasons of benefit beeing sick


1.) 
Finally you can find time to concentrate completely on yourself.

















2.) 
Real joy about nice surprises delivered directly to the door of your apartment.




3.)
Because of spending all day long inside, you seriously start with long deferred pimp up actions.


4.) 
Each way out, even if it's just the way to the doctor, became to a real highlight.

5.)
After all you are informed about organs and values of your body that currently are working right.

04.02.15

source
heute ist der erste tag seit wochen(!), an dem ich nicht völlig erschlagen aufgewacht bin und zu gar nichts fähig. der erste tag seit langem, an dem ich wieder einigermasen lesen und denken kann. der erste tag seit tagen, an dem ich die energie habe, um aufzustehen.

warum muss man erst krank werden, um soviel wertzuschätzen. die freiheit, das leben. in den letzten tagen fand das weitgehend ohne mich statt. an mir vorbei. ich habe mich seit langem nicht mehr so sehr isoliert und von der außenwelt abgeschirmt gefühlt. quarantäne. selten habe ich mich über ein simples "gute besserung" mehr gefreut. über anteilnahme. die war da, aber auch nicht.

die wege zum arzt sind die reinste freude. raus. wie ein freigang. man weiß, nur von kurzer dauer und irgendwie fühlt es sich auch nicht echt an. doch man nimmt, was man kriegen kann. irgendwann bekommt man eine art muskelkater. andersherum. liegeschmerz. zur geistigen leere gesellt sich nun auch noch körperliche unterbelastung. es fängt an physisch weh zu tun. 

ich hatte soviel vor, pläne, verabredungen, tatendrang. das gegenteil trat ein. niemand gibt mir meine verlorene zeit zurück. meinen geistigen und körperlichen abbau. mein versäumniss auf arbeit. verflossene bekanntschaften und wochenenden.

das hier klingt nun vielleicht ein wenig theatralischer als es sein mag. schlimmer geht immer und so. aber das ist hier immer noch mein blog. selten war ich glücklicher über das internet. das tor nach draußen. auch wenn hier freud und leid nah beieinander liegen.
nicht dass ich es voher nicht auch bewußt geschätzt habe. aber ich freue mich wie sau auf mein normales leben. auf einen stinknormalen montag und das arbeiten gehen. auf meine kollegen und den feierabend. auf rotwein (warum wird in j e d e m aber auch wirklich jedem film/ serie auf einmal wein getrunken...), soziale kontakte in real und bewegung –– in jeglicher form. bald.