30.09.13



fühlen wie ein flugzeug. dimensionsverschiebung.
mitten in berlin. wo der sonst in den mittelpunkt
stilisierte fernsehturm nur noch nebendarsteller ist.
nahezu mickrig. zum davon fliegen.

29.09.13

analoge straße

gesehen hier 
(3. Absatz)

27.09.13

art

die bilder waren einfach auf meinem phone.
keine ahnung was das soll und was und woher und überhaupt...
alle zusammen aber ein durchaus schönes arrangement.

24.09.13

pudding-vegetarier

"Sogenannte „Pudding-Vegetarier“ meiden zwar Fleisch und Fisch in ihrer Ernährung,
nehmen jedoch besonders häufig Fertigprodukte und Süßigkeiten zu sich. (...)"
Quelle


21.09.13

words

neue reihe. interessante, nachdenklich stimmende oder einfach nur wohlklingende worte.

heute:
innere perspektive

source


17.09.13

skurril

so oft und gerne benutztes wort und bis heute eine völlig andere schreibweise im kopf gehabt...
na sowas!

skurril, skurriler, am skurrilsten.


duden
die skurrile starke beugung und alles andere gibt es hier.

15.09.13

blickwinkel

" (...) Dort habe er der Berliner Partygemeinde voll Faszination dabei zugesehen, wie sie im Delirium der eitelkeitsfreien Ekstase mit sich selbst zu tanzen schien, allein, ohne attraktives Gegenüber."

13.09.13

mit dem handwerker über kunst

junger handwerker repariert meinen spühlkasten im bad.
dort hängt u.a. dieses plakat.

nach getaner arbeit an meinem schreibtisch, sorgfälltig arbeitsbericht ausfüllend.
ich stehe doof in meinem zimmer herum.

er (schüchtern über den tisch gebeugt): darf ich sie mal was fragen? sie müssen auch nicht antworten...
s: klar!
er: dieses plakat da im bad, hat das eine bedeutung?
s: das ist von einer ausstellung.
er: erwartungsfroh
s: hat mir von den farben her und so gefallen...
er: von den farben her. ah ja. ...
beide etwas verwirrt


muhahhaa, tut mir leid für diese enttäuschung.

12.09.13

11.09.13

hand werk kunst

der die das djAne (however******) der dj!

geschmäcker sind verschieden, genau wie der dj bzw die musik die er spielt. vinyl, laptop, live... seit neuestem sogar wieder mit tapes. mir egal, das was rauskommt zählt. aber nicht nur das. es ist soviel mehr. es ist schön, die freude zu sehen. das miteinander, der kontakt mit dem publikum, die verbindung. der dj und ich und alle anderen. wir. 

(...) das thema ist etwas mühsam, da so breitfächig, so subjektiv. schwer zu fassen und die geschmäcker so verschieden. deshalb hier jetzt meine ganz individuelle lobeshymne:
ich gehe nicht nur und ausschließlich nach lineup in den club, aber inzwischen wird es immer wichtiger und wertiger. ich weiß, was mir gefällt. das schöne in berlin, ich bekomme es auch. dafür zahle ich. ich mag den dj anzusehen, sein ding machen. jeder auf seine art, so vielfältig, so wundervoll. djing ist eine dienstleistung, im sogenannten freizeitsektor. nichtsdestotrotz mag ich durchaus ernsthaftigkeit. konzentrierte djs. unabgelenkt. ich mag überrascht zu werden und gleichzeitig das gefühl, zum genau richtigen zeitpunkt das zu bekommen was ich will. laut. unbeschreibliches glücksgefühl. und ja, es gibt gute djs und schlechte djs. es kann auch einer gut sein wenn es nicht genau meine musik ist. es kann einer mutig sein. manchmal ist einer einfach müde, manchmal kann er es einfach nicht. manchmal ignorant, manchmal rebellisch. manchmal zum davon laufen. manchmal dann doch wieder gut. manchmal sehe ich auch entsetzt von der musik in die beseelten gesichter der anderen –– und freue mich einfach mal mit für sie. und ja, zum feiern gehört natürlich viel mehr als die reine musik. lokation, leute, stimmung... aber ohne musik fängt die party erst gar nicht an.

in diesem zusammenhang weitere "verwandte" handwerkskünstler: der lichtmensch, der türsteher, der barmann...
will be continued.


***** auf geschlechtskorrektheit wird hier verzichtet!

10.09.13


ära der pflechtfrisuren angebrochen

09.09.13


Dienstleistungen Handwerkskunst!

Um so älter ich werde (Floskel, keine Ahnung inwieweit das was mit zu tun hat*), um so mehr lerne ich gute Dienstleistungen zu schätzen und zu nutzen. Sei es eine Kaufberatung, mein lieber Friseur oder der Schuster. Handwerkskunst. Jemand ist gelernt in etwas, hat die richtige Ausstattung, macht es gerne und vorallem gut. Gut muss es sein, denn sonst komme ich nicht wieder. Gut ist es aber oft, sonst würde ich hier nicht schreiben. So ein schwieriger** Kunde ich auch sein mag, so sehr weiß ich vieles dann auch zu schätzen und zu würdigen und überhaupt! Hand-werks-kunst, allein schon das Wort. Hach. 

Fortsetzung folgt.


* besser: "eigentlich schon immer"
** schwierig im sinne von anspruchsvoll, im positiven.

04.09.13


"don't panic! durchatmen + machen..."

03.09.13

alltgagsfetzen

heute berlin um die mittagszeit. außerplanmäßig. von mitte nach neukölln. zu fuß, mit der tram, mit der ubahn. keine berufsverkehrrushour, keine tourimassen, kein homogenes freizeitpublikum. alltagsleben am mittag. geschäftsleute in restaurants, mamas mit kindern, schüler, viele einzelgänger. anders aber irgendwie angenehm. ubahn strange wie immer, von jedem etwas. irgendwie lieb ich das. 

ubahnwerbung. simmung dieser tage?!



bahnsteig neukölln. mit ältererem herr ins gespräch gekommen. mann frau. nun mit kompliment, beziehungsratschlägen, wahrheiten und guten wünschen gewappnet. und der erkenntnis, dass im alter vieles nicht besser wird. am ende hätten wir uns beinahe umarmt... 

02.09.13

venue map amusement park

01.09.13

oh ha


via und via


im kino gewesen. einmal geplant, einmal spontan.
frances ha und oh boy.
parallelen sind enorm
und doch so verschieden.
protagonist, ende 20, irrt durchs leben.
new york – berlin.
schwarzweiss.

beim ersten nicht DIE erwartung gehabt, aber aufgrund diverser kritik doch gespannt gewesen. der film war so flach und langweilig, dass sogar ein anschließendes revue gespräch ausblieb. kategorie nervig. ich empfand wenn überhaupt mitleid für die protagonistin, ansonsten null lustig oder überraschend, keinerlei oh wow effekt. fail.
zweiter film, deutscher film. immer so ne sache. das thema berlin auf dauer ja auch schon etwas ausgelutscht. doch der hier ist anders. ich wurde überrascht, oft. die vermeintlich unumgänglichen szenen des berliner lebens wurden mit viel witz und liebe zum detail gestaltet. tiefer. bei manchen themen gedacht, hm ja das also nun auch noch, kann man das nicht einfach mal sein lassen? aber gerade bei den 2.wk szenen wieder überrascht. neue epoche des vergangenheithandlings. hitlerthematik à la rosamunde pilcher. allgemein gesehen lebt auch der film nicht unbedingt von handlung, vielmehr von situationskomik, von den kleinen dingen. es passiert wenn nichts passiert. schön!